|
Wer auf die Grüne Insel reist, wird von Natur- und Kulturschätzen nur so umkreist. Auf der Insel Irland (irisch: Éire) gehört der größte Teil der Insel zur Republik Irland, die als Reiseland immer beliebter wird. Die schroffe Küstenlinie, das hügelige Hinterland sowie die lang gezogenen zentralen Ebenen im Inneren des Landes schaffen einen ganz besonderen Rahmen für mehr als nur Urlaub. In Irland findet man zurück zur Natur und kann aus ihrer Kräfte spendenden Kulisse an Urlaubserholung nur gewinnen.
Der EU-Mitgliedsstaat ist in mehrere Provinzen aufgeteilt, die weitestgehend den Grenzen der ehemaligen Grafschaften entsprechen. Denkt man an irische Grafschaften, sieht man sofort Schlösser und Burgen vor dem inneren Auge. Die herrschaftlichen Landsitze, die sich über die gesamte irische Republik und Nordirland (Vereinigtes Königreich Großbritannien) erstrecken, gehören zu den Markenzeichen der Grünen Insel. Mit 1041 Metern ist der Carrantuohill der höchste Berg der Insel. Er befindet sich in den Macgillicuddy’s Reeks im Südwesten Irlands. Eine Insel-Besonderheit und ein Besuchermagnet ist auch der Shannon. Dieser Fluss ist etwa 370 Kilometer lang und kann auf ca. 250 Kilometern davon mit Booten befahren werden. Von dieser Möglichkeit machen zahlreiche Hausboot-Touristen in Irland Gebrauch und begeben sich auf eine ganz besondere Irland-Rundreise auf dem Wasser – vorbei an interessanten Städten, zahlreichen Nationalparks und malerischen Küstenortschaften.
Die kulturellen Zentren Irlands sind Cork, Galway, Limerick und Dublin. Die Stadt Cork befindet sich im Südwesten der Insel Irland und ist Teil der Provinz Munster. Die zweitgrößte Stadt nach der Landeshauptstadt Dublin ist ein gern gebuchtes Ziel, wenn es um einen abwechslungsreichen Mix aus Erholungs- und Erlebnisreise geht. Ebenso im Südwesten Irlands liegt Limerick, die Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft (Provinz Munster). Da in der Nähe von Limerick der breite Shannon unter dem Namen Shannon Estuary in den Atlantischen Ozean mündet, ist die irische Stadt ein häufiges Ziel zahlreicher Irland-Touristen. Die bevölkerungsreichste Stadt an der Westküste Irlands, Galway, befindet sich in der Provinz Connacht.
Wer Irland kennen lernen möchte, sollte auf einen Besuch in der Hauptstadt der Republik nicht verzichten. Dublin befindet sich an der Ostküste der Insel. Die Dublin Bay, die die Stadt zum Meer hin begrenzt, ist auch ein beliebtes Wassersportrevier für Segler und Surfer. Als kulturelles, politisches und wirtschaftliches Zentrum Irlands zeugt Dublin mit den Jahren von immer größerer Vielfalt. Der traditionsreiche Bau des Trinity College, die Half Penny Bridge und die irische Nationalbibliothek gehören zu den Bauwerken, die aus dem Dubliner Stadtbild nicht wegzudenken sind. Zu den noch bedeutenderen Bauten zählen der irische Parlamentssitz (Leinster House), die Ministerien (Government Buildings) sowie der Bau des wohl wichtigsten Gerichtsgebäudes in ganz Irland (Four Courts). Nach Sightseeing und Shopping in Dublin lohnt sich ein Abstecher in das Stadtviertel Temple Bar. Nachtclubs, Bars und Diskotheken sind hier zu Hause und laden alle dazu ein, das irische Nachtleben der Metropole kennenzulernen.
Südlich von Dublin erreicht man die Wicklow Mountains. Im Nationalpark dieses Gebirgszuges könnte man sich nicht schöner über Flora und Fauna in Irland informieren. Idyllische Seen, romantische Berglandschaften und weitere eindrucksvolle Landschaftskulissen gehören zu den Stellen, die man bei Wanderungen im Wicklow-Mountain-Nationalpark passiert. In der Ortschaft Glendalough ist ein Besucherzentrum für den Park eingerichtet. Ob Wandern im Landesinneren, die keltische Kultur bei einer Rundreise entdecken, Wassersport an den Küsten oder Golf auf einem der Dünenplätze in Küstennähe – das Urlaubsprogramm in Irland ist sehr vielseitig. Gute Reise! |